Für Einsteiger:innen
Begriffe, Chancen, Grenzen und einfache Anwendungsfälle verstehen, bevor ein Produktversprechen formuliert wird.
Wer heute ein Startup baut, muss nicht jedes Modell trainieren können. Aber das Team sollte verstehen, welche KI-Werkzeuge es gibt, welche Kurse beim Einstieg helfen, welche Modelle lokal laufen können und wann sensible Ideen besser nicht unüberlegt in fremde Cloud-Systeme kopiert werden.
Diese Seite sammelt Lern- und Modellquellen für Gründer:innen, Schülerteams, Hochschul-Spin-offs, Berater und kleine Produktteams. Ziel ist nicht Technik-Hype, sondern bessere Entscheidungen: Was kann man selbst lernen? Was testet man lokal? Wann braucht man API, Datenschutzprüfung, Lizenzcheck oder EU-AI-Act-Einordnung?
Viele Teams starten mit Tools, ohne Begriffe wie Modell, Prompt, Token, RAG, Fine-Tuning, API, Open Weights, Halluzination oder Governance zu verstehen. Das führt zu falschen Produktentscheidungen, unnötigen Kosten und riskanten Datenflüssen.
Für Gründer:innen reicht am Anfang oft ein kurzer Lernpfad: KI-Grundlagen, Generative KI, Prompting, Datenschutz, verantwortlicher Einsatz, einfache Automatisierung und Produktintegration. Technische Teams sollten zusätzlich Machine Learning, LLM-Anwendungen, Vektordatenbanken, Evaluation und Deployment verstehen.
Begriffe, Chancen, Grenzen und einfache Anwendungsfälle verstehen, bevor ein Produktversprechen formuliert wird.
RAG, Prompts, Workflows, Datenqualität, Nutzerfeedback und Kostenstruktur in die Produktplanung aufnehmen.
Risiken, Verantwortlichkeiten, Anbieter, Lizenzen, Datenschutz und EU-AI-Act-Fragen früh in die Roadmap bringen.
Bei einer ganz frühen Idee sind Pitch-Deck, Kundengespräche, technische Skizzen, Marktthesen und Patenthypothesen oft besonders sensibel. Lokale Modelle können helfen, erste Texte, Zusammenfassungen, Klassifikationen oder Prototypen zu testen, ohne Material sofort an einen externen API-Anbieter zu senden.
Das ersetzt keine Sicherheitsprüfung. Auch lokale Modelle brauchen saubere Installation, Updates, Lizenzprüfung, Zugriffsschutz und realistische Qualitätskontrolle. Aber sie sind ein guter Startpunkt, wenn ein Team zunächst vertraulich experimentieren möchte.
Die folgenden externen Ressourcen sind als Rechercheeinstieg gedacht. Für verbindliche Preise, Lizenzen, technische Eignung und rechtliche Einordnung gilt immer die Originalquelle.
Large Language Model, also ein großes Sprachmodell, das Texte verstehen, erzeugen, strukturieren oder zusammenfassen kann.
Retrieval Augmented Generation. Das Modell bekommt zusätzlich passende Dokumente oder Datenbanktreffer, damit Antworten näher an den eigenen Quellen bleiben.
Nachtraining eines Modells auf spezielle Beispiele. Für viele Startups ist zuerst RAG, Prompting oder Workflow-Design sinnvoller.